5G macht unser Netz
effizienter und flexibler

5G kann mehr – diese Technik steckt dahinter

Wir dürfen uns auf bahnbrechende Verbesserungen in allen Lebensbereichen freuen. Klar, dass solche Veränderungen neben der Software und der Netzwerkinfrastruktur auch neue Hardware-Lösungen und bauliche Massnahmen verlangen. Darauf haben wir von Sunrise bereits geantwortet.

Ein wesentliches Merkmal der neuen Generation ist die Individualität und direkte Antwort auf Kundenanforderungen. Dafür und zur Kapazitätssteigerung werden Mehrantennen-Systeme, auch Massive Multiple Input Multiple Output/MiMo genannt, eingesetzt. Diese Infrastruktur erlaubt das sogenannte Beamforming – also die variable Ausrichtung auf Endgeräte. Für die individuelle Datenübertragung wird die Senderichtung der Antennen so eingestellt, dass ein maximales Signal am gewählten Device ankommt. Das ist direkt bei Sichtverbindung oder indirekt über Reflexionsflächen in unmittelbarer Umgebung möglich.

Mittels MiMo-Systeme kann die Leistung der 5G-Netze deutlich gesteigert werden. Schliesslich sind Frequenzen das wertvollste Gut der mobilen Datenübertragung. Derzeit werden Mehrfachantennensysteme mit bis zu 200 Antennen-Elementen entwickelt, erste Tests mit 64 x 64 Sende- und Empfangseinheiten laufen bereits.

 

  • Kommunikation in Echtzeit wird Realität – mit 5G

  • 5G: Die Voraussetzung für eine digitale Zukunft

  • Nachhaltigkeit durch direkte Vernetzung – 5G macht es möglich

Das Prinzip Topping:
Wie 4G und 5G sich ergänzen

Mag der Sprung in die digitale Zukunft auch noch so gross erscheinen, der Übergang wird trotzdem behutsam ohne Zäsur stattfinden. Und wenn Sie sich als Unternehmer die Frage stellen, ob 5G mit der vorhandenen 4G-Architektur und den Ressourcen kompatibel ist, dann ist die Antwort ein klares „Ja“.

Die Koexistenz beider Technologien kann man sich wie das „Prinzip Topping“ vorstellen. Lassen Sie sich ein wunderbares Gericht vor Ihrem geistigen Auge auftischen. Es schmeckt wunderbar, aber Sie können sich vorstellen, es zu verbessern. Allerdings ohne seinen Charakter zu verändern oder die Kreativität des Kochs in Abrede zu stellen. Also setzen Sie dem Ganzen eine Krone – ein Topping – auf. Diese Bereicherung ist komplementär zu Ihrem bisherigen Geschmackseindruck, in Ihrem Mund verschmilzt alles zum perfekten Gesamteindruck.

Dieses Zusammenspiel der Aromen gleicht dem der Technologien. Hier funktioniert es als Unterstützer für 5G, indem das bestehende LTE-Netzwerk verstärkt und so die Zukunft der Konnektivität vorbereitet wird. Damit bieten wir Ihnen schon jetzt schnellere Geschwindigkeiten bis zum Upgrade auf die 5G-Umgebung. Lassen Sie sich diesen Service schmecken.

 


Carrier Aggregation = Kanalbündelung

Die notwendige, extrem hohe Bandbreite lässt sich technisch durch Kanalbündelung (Carrier Aggregation) realisieren. Die Konzepte der Frequenzbündelung werden bereits bei 4G/LTE angewandt, 5G hat zu einem weiteren Entwicklungsschub geführt. 

Durch Bündelung der Funkfrequenzbereiche eines Netzbetreibers (Kanäle in einem Frequenzblock) wird die Datenrate pro Anwender deutlich erhöht. Diesem werden mehrere einzelne Carrier, das sind Frequenzblöcke, zugewiesen. Damit steigt die maximale Datenrate pro Nutzer genau um die Anzahl dieser Frequenzblöcke. Zwar wächst auch die Gesamtdatenrate pro Zelle durch die optimierte Ausnutzung, allerdings geht die hohe Kapazität mit einer geringen Reichweite einher. Das liegt daran, dass auch Frequenzen mit geringerer Reichweite für die Bündelung genutzt werden.

 

 

Massive Multiple Input Multiple Output (MIMO)
= Mehrantennen-Systeme

Geht es um Kapazitätssteigerungen, setzten die Anbieter auf größere Mehrantennen-Systeme, auch Massive Multiple Input Multiple Output/MiMo genannt. Damit können mehrerer Sende- und Empfangsantennen genutzt werde. Die Technologie baut – nach dem Erdnussbutter-Prinzip – aktuell auf 4G auf und lässt sich in bestehende Netze einbinden.

Ein Space-Time-Coding nutzt sowohl die zeitliche als auch die räumliche Dimension zur Informationsübertragung, wodurch die Qualität und die Datenrate deutlich verbessert werden – und das, ohne mehr Frequenzen heranzuziehen. So kann also die Leistung der 5G-Netze mit großen Mehrantennensystemen deutlich gesteigert werden. Schließlich sind Frequenzen das wertvollste Gut der mobilen Datenübertragung. Derzeit werden Mehrfachantennensysteme mit bis zu 200 Antennen-Elementen entwickelt, erste Tests mit 64 x 64 Sende- und Empfangseinheiten laufen bereits. Mehr dazu finden Sie hier in unserer Weltrekordmeldung.

 

 

Beamforming = Variable Ausrichtung auf die Endgeräte

Beamforming ist eine weitere technische Möglichkeit im Rahmen der Mehrfachantennen einzelne Teilnehmergeräte gezielten zu versorgen. Dank der Bündelung der Funkwellen erfolgt statt der üblichen kreisförmigen Ausbreitung der Signale eine präzise Ausrichtung des Signals in Richtung des Empfangsgeräts.

Beim Beamforming wird die Hauptsenderichtung so ausgerichtet, dass einzelne Endgeräte mit dem ihnen zugewiesenen Signal angesprochen werden. Entweder mit direkter Sichtverbindung oder indirekt über Reflexionsflächen. Der Energiebedarf im Sender reduziert sich deutlich, da die Sendeleistung dabei entsprechend der Anwendungen angepasst wird. Die geringere Streuung der Sendeleistung trägt zur Effizienzerhöhung bei. Zusätzlich treten weniger Störungen auf. Beste Ergebnis werden bei Sichtverbindungen erreicht.

Ausserdem liefert Beamforming ein klares Signal, das sich deutlich vom Hintergrundrauschen abhebt. Dadurch können Daten gleichzeitig an mehrere Mobilgeräte im gleichen Frequenzbereich übertragen werden.

Use Cases – 5G in der Praxis

Hier finden Sie die Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzszenarios, die Ihnen verdeutlichen, was uns 5G bringen wird – lebensnah und praxisorientiert. Kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise!