Umwelt- und Klimaschutz

Sunrise fokussiert sich im Bereich Umwelt auf die Themen Energie und Energieeffizienz und leistet so einen wichtigen Betrag zum Klimaschutz.

Energieeffizienz
Energieeffizienz spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung bei einem beschränkten Einsatz limitierter Ressourcen.
Sunrise bewertet ihre Energieeffizienz im Rahmen einer freiwilligen Zielvereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz mit der Schweizer Bundesregierung und hat im Jahr 2018 mehrere Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz veranlasst. Die grösste Quelle schädlicher Emissionen, die Sunrise direkt beeinflussen kann, ist der direkte Stromverbrauch, von dem über 80% auf die Netzinfrastruktur zurückgeführt werden kann. Zu diesem Zweck installierte das Unternehmen effizientere Klimaanlagen und verbesserte die Stromversorgungseinheiten an Antennenstandorten, um den Stromverbrauch zu optimieren. Dank dieser Massnahmen konnten bisher bis zu 212.945 kWh Strom pro Jahr eingespart werden. Trotz des rasanten Wachstums der Datennutzung und der gestiegenen Netzleistung ist der gesamte direkte Stromverbrauch bei Sunrise in den letzten fünf Jahren nur leicht angestiegen.

 

Energieverbrauch und Effizienzziele
Durch die Festlegung von Energieeffizienzzielen möchte Sunrise ihre Bemühungen um den Umweltschutz messbar und bewertbar machen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Energieeffizienz im Rahmen der freiwilligen Vereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz mit der Schweizer Bundesregierung bis 2020 um mindestens 13,5% (basierend auf den Werten von 2012) zu steigern. Angesichts der Tatsache, dass Sunrise ihre Energieeffizienz im Jahr 2018 bereits um mehr als 12% gesteigert hat, wird sie das ursprüngliche, 2012 festgelegte Ziel mit grosser Wahrscheinlichkeit übertreffen.

 

Klimaschutz
Der ökologische Fussabdruck eines Unternehmens ist ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung der Klimabelastung durch dessen Geschäftsaktivitäten. Im Jahr 2016 berechnete Sunrise zum ersten Mal ihren ökologischen Fussabdruck. Darüber hinaus trat das Unternehmen 2018 dem Carbon Disclosure Project bei, um seine Berichterstattung weiter zu verbessern.

In die Analyse des ökologischen Fussabdrucks wurden die relevanten Faktoren einbezogen, die das Unternehmen direkt beeinflussen kann: Treibhausgasemissionen aus Kraft- und Brennstoffen sowie direkter Stromverbrauch (Scopes 1 und 2). Nicht in die Berechnungen einbezogen wurden indirekte (Scope 3) Emissionen, weswegen beispielsweise die Umweltauswirkungen der Mobiltelefonproduktion nicht berücksichtigt wurden.

Zu den Treibhausgasemissionen aus Brennstoffen gehört die Wärmeerzeugung für Büros und Verkaufsstellen. Zu diesen Emissionen trägt Sunrise relativ wenig bei, da der Hauptsitz des Unternehmens und andere grössere Gebäude mit Fernwärme versorgt werden. Die Eröffnung mehrerer neuer Sunrise-Filialen hat im Jahr 2018 hauptsächlich zu einem Anstieg der Kraftstoffemissionen geführt. Zu den Quellen der Fahrzeugemissionen gehört die Sunrise-Fahrzeugflotte. Im Jahr 2018 legten 174 Fahrzeuge durchschnittlich 25.750 Kilometer zurück. Die Ausweitung des B2B-Sektors und dessen Fahrzeugpools führte zu einem Anstieg der CO2-Emissionen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoss pro Firmenwagen ist von 128 g CO2 pro Kilometer im Jahr 2015 auf 117 g CO2 pro Kilometer im Jahr 2018 leicht gesunken. Die Kategorie «Sonstige Emissionen» umfasst hauptsächlich Kältemittelverluste in Klimaanlagen, die an den Unternehmensstandorten installiert sind.
Der direkte Stromverbrauch (Scope 2) verursacht den Grossteil der Treibhausgasemissionen.

Wie 2016 bereits angekündigt hat Sunrise ihre Stromversorgung auf 100% erneuerbare Energiequellen umgestellt und damit einen wesentlichen Schritt in Richtung Klimaschutz unternommen. Im Jahr 2018 wurden mehr als 75% des gesamten Anteils erneuerbarer Energien im Inland bezogen und Wasserkraft ist die meistgenutzte erneuerbare Energiequelle. Diese Klimaschutzmassnahme hatte einen grossen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck: 2017 wurden die Scope-2-Emissionen um fast 90% reduziert. Im Jahr 2018 stiegen die Scope-2-Emissionen aufgrund des steigenden Stromverbrauchs an unseren Netzstandorten leicht an.

 

Abfall und Recycling
Das hochrelevante Thema Abfall und Recycling ist für Sunrise ein wichtiger Faktor, um die Erwartungen ihrer Kunden und anderer Stakeholder bezüglich eines guten Umweltmanagements erfüllen zu können. Wird der Produktlebenszyklus als positiv wahrgenommen, kann dies die Produkte für Sunrise-Kunden attraktiver machen.

Sunrise hat im Bereich der Produkt- und Betriebsökologie mehrere Initiativen gestartet, um den Abfall zu reduzieren und das Recycling ihrer eigenen Produkte zu verbessern. Seit 2015 bietet Sunrise ein Rücknahmeprogramm für Mobiltelefone und Tablets an. Das Unternehmen setzte das Programm im Jahr 2018 fort und nahm eine hohe Anzahl von Mobiltelefonen und Tablets zum ordnungsgemässen Recycling oder zur Aufarbeitung zurück. Sunrise verfügt darüber hinaus über ein Aufbereitungsprogramm für Sunrise TV und Internet Boxen, die von Kunden zurückgegeben werden. Ziel dieses Programms ist es, die Nutzung dieser Hardware zu erhöhen und gleichzeitig den Elektromüll zu verringern.

Eine moderne Herangehensweise an die Büroökologie kann Sunrise dabei helfen, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Die Digitalisierung ist daher ein wichtiger Treiber für eine nachhaltige Büroökologie. Mit dem Umzug in den neuen Hauptsitz im Jahr 2019 möchte Sunrise ihren Mitarbeitern ein modernes, papierloses und digitales Arbeitsumfeld bieten und auf diese Weise den Papierverbrauch und den Abfall minimieren. Dazu gehört ebenfalls ein modernes Recyclingkonzept, das Sunrise im Jahr 2018 für den neuen Hauptsitz entwickelt hat.