Einleitung

Das Vergütungssystem von Sunrise stützt sich auf die Sunrise Werte Fairness, Transparenz und Kundenorientierung und steht im Einklang mit der Strategie sowie den Finanzzielen von Sunrise. Die Vergütungspolitik gilt für alle Mitarbeitenden, einschliesslich der Geschäftsleitung, und zielt darauf ab, Talente anzuziehen, zu motivieren und zu binden. Das Vergütungssystem belohnt den kurz- und langfristigen Erfolg, sowohl in Bezug auf die Performance des Unternehmens als Ganzes als auch auf den Beitrag der einzelnen Mitarbeitenden, wodurch eine leistungs- und erfolgsorientierte Kultur geschaffen wird. Die Vergütung unterliegt einem formalen jährlichen Performance-Management-Prozess mit dem Zweck, die Ziele des Einzelnen und des Teams mit denen des Unternehmens abzustimmen.

Anlässlich des Börsengangs vom 6. Februar 2015 wurden ­die Vergütungsmodelle von Sunrise überprüft und neue Long-Term Investment Programs (LTIP) eingeführt, um Engagement und Vergütung kurz- und langfristig zu verbinden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Interessen ­
von Management und Mitarbeitenden, Aktionären und anderen Stakeholdern dauerhaft in Übereinstimmung stehen. Die Long-Term Investment Programs bieten den Geschäftsleitungsmitgliedern und weiteren ausgewählten Mitgliedern des Top Management die Möglichkeit, einen Teil ihrer kurzfristigen variablen Vergütung in Aktien zu investieren, um am langfristigen Erfolg von Sunrise teilzu­haben.

2015 erreichte Sunrise ihre qualitativen Ziele und konnte erfolgreich neue Privat- und Geschäftskunden gewinnen, die Kundenzufriedenheit erhöhen und die Qualität ihrer Infrastruktur verbessern. Die finanziellen Unternehmensziele wurden jedoch nicht vollständig erreicht, was sich in den tieferen Auszahlungen an die einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder (GLM) niederschlägt. Zum Ende des dritten Quartals wurde zur Effizienzsteigerung, zur weiteren Verbesserung der Servicequalität, zur Erhöhung der Kunden-
zufriedenheit und um eine Basis für ein weiteres Kundenwachstum zu legen, eine umfassende Reorganisation durchgeführt, um für strategische Herausforderungen und wachsenden Wettbewerb innerhalb der Branche gewappnet zu sein.

Der Vergütungsbericht 2015 wird den Aktionären an der Generalversammlung vom 15. April 2016 zur Konsultativ­abstimmung vorgelegt. Die Aktionäre erhalten damit die Gelegenheit, ihre Meinung über die vom Verwaltungsrat festgelegten Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2015 zu äussern. Sunrise ist überzeugt, über ein ausgewogenes Vergütungssystem zu verfügen, wird indes im Rahmen der Konsultativabstimmung von den Aktionären geäussertes Feedback gebührend berücksichtigen.

Anlässlich der Generalversammlung 2016 wird den Aktionären die Vergütung des Verwaltungsrats für die Periode bis zur Generalversammlung 2017 sowie die Maximalsumme für die Vergütung der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2017 zur Zustimmung unterbreitet.

Sunrise verpflichtet sich, den Aktionären eine echte Mit­sprache in Fragen der Vergütung (Say-on-Pay) einzuräumen. Deshalb bestimmen die Aktionäre die Vergütungsbudgetierung künftiger Jahre und sie erhalten alljährlich die Möglichkeit zur konsultativen Meinungsäusserung hinsichtlich der Verwendung dieser Budgets.

Der Vergütungsbericht unterliegt und entspricht den Bestimmungen der von SIX Swiss Exchange herausgegebenen Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate ­Governance samt Anhang und Kommentar (Corporate-Governance-Richtlinie), der Verordnung gegen über­mässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (Vergütungsverordnung, VegüV) sowie dem Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance.