Welcomedays 2021

WelcomeDays2021_23
Gruppen Foto im Lager

Welcomedays 2021

Auf der Suche nach dem 5. Element

The Fifth Element. So hiess das Thema der Welcome Days 2021. Niemandem von uns sagte das etwas. Wir wussten, dass die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde waren. Aber das Fünfte? Nur Fragezeichen über unseren Köpfen.

Der erste Tag

Wir trafen uns am 18. August um neun Uhr beim Busbahnhof beim Shilquai mit Gepäck und Schlafsack. Uns erwarteten drei grosse Cars, anscheinend war der Reiseweg etwas länger.

Alle Lernenden verteilten sich auf die Busse und los ging die Reise! Nach knapp drei Stunden Fahrt hielten wir vor einem Areal mit mehreren Häusern. Die Anlage lag auf einem Hügel, umgeben von Feldern, Bäumen und Rebgärten. Dazu einen atemberaubenden Ausblick auf den Neuenburgersee. Vaumarcus Le Camp. So hiess unser Ziel. Wir bekamen unser Gepäck zurück und marschierten zum Hauptgebäude, um es dort für den Moment abzuladen. Die Leiter der Welcome Days begrüssten uns herzlich und erklärten uns den Ablauf mit den Spielregeln. Was jedoch das Programm war, verrieten sie uns noch nicht. 

Nach dem Mittagessen, wir waren alle am Verhungern, mussten wir unsere Zimmer beziehen. Fast zweihundert Lernende waren anwesend. Da musste man sich schon etwas kennenlernen. Caroline hat uns verschiedene Aufgaben erteilt, damit alle mehr in Kontakt kommen. Wir mussten uns nach Grösse sortieren, dann alle Jahrgänge zusammenstehen, alle Berufsgruppen und noch vieles mehr. Und dann konnten wir die Freizeit geniessen. Es hatte wirklich für jeden etwas dabei. Man konnte im See schwimmen gehen, Tischtennisturniere veranstalten, Fussball, Basketball oder Volleyball spielen oder Spazieren gehen. Am Abend versammelten sich alle im Hauptgebäude und das Abendessen wurde serviert.

Man konnte sich einen guten Überblick verschaffen, wer alles da war und welche Berufsrichtungen es gab. Nach dem Essen hatten wir wieder Freizeit und obwohl es viele nicht gedacht haben, wurde es ziemlich frisch. Die Leute liefen in langen Klamotten rum, was ein lustiges Bild gab, da am Nachmittag sich noch alle über die Hitze beklagten. Um elf Uhr herrschte Nachtruhe. Felix meinte, wir müssen uns für den morgigen Tag ausruhen.

 

Der zweite Tag

Wo Felix recht hat, hat er recht. Es war gut, dass wir uns früh hingelegt haben, denn wir brauchten unsere ganze Energie, gleich nach dem Frühstück gings schon los: Wir wurden in Vierergrüppchen aufgeteilt, viele haben sich nicht gekannt und so war es ein guter Weg, Leute von anderen Berufen kennenzulernen. Die vier Elemente wurden uns anhand von Workshops nähergebracht. Am Morgen waren es die Elemente Feuer und Luft. Bei Feuer bastelten wir Feuerwerksbuchstaben und -Formen, die auf Karton und Gitter aufgestellt werden konnten.

Luft. Nun wurde es bunt. Vor uns lagen riesige Leintücher, Pinsel und Farbe. Unsere Aufgabe: Eine Teamflagge zu malen, die die Sunrise- und UPC-Werte widerspiegeln. Leidenschaft, eins, bold, das waren Stichwörter, in denen wir Inspiration finden können, da es das Motto von Sunrise-UPC ist. Wir hatten eine knappe Zeitspanne, da es am Nachmittag an den See ging. Alle waren total vertieft in den Auftrag, die Zeit verflog buchstäblich und schon mussten wir unsere Flaggen abgeben. Wir stärkten uns mit einem kurzen Mittagessen, packten unsere Badesachen und fuhren mit dem Car an den See.

Unser Verdacht war Stand-Up-Paddling. War nicht ganz richtig. Eine Gruppe Erwachsene empfing uns und erzählte uns, warum wir hier waren. Habt ihr schon mal etwas von Drachenbooten gehört? Nein? Drachenboote sind diese langen schmalen Booten, in denen rund zwanzig Personen sitzen und rudern. Es gibt auch Drachenbootrennen, und genau das haben wir gemacht. Wir wurden in Gruppen von zwanzig Leute eingeteilt und ruderten auf den See. Um etwas Übung zu bekommen, haben wir von den Organisatoren ein paar Tipps erhalten, wie man am schnellsten vorwärtskommt. Nach ungefähr fünfundvierzig Minuten standen alle Boote an der Startlinie und warteten auf den Startschuss. Das Rennen machte allen viel Spass, aber wir waren komplett erschöpft, nachdem wir wieder an Land waren. Beim Element Erde konnten wir tun und lassen, was wir wollten, denn Erde verbindet man auch mit ausruhen. Viele haben sich etwas zu essen gekauft, gingen schwimmen oder sonnten sich. Gegen den Abend stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zurück zur Anlage. Dort erwarteten uns bereit frisch gegrillte Würstchen und Spiesschen und Salat. 

Als es dunkelte, versammelten wir uns alle in der kleinen Arena, um den letzten Abend zu geniessen. Die selbstgemachten Feuerwerkskörper wurden in richtiger Reihenfolge aufgestellt und warteten darauf angezündet zu werden. Die ganze Show begann mit einem Feuerkünstler. Es war ziemlich beeindruckend. Er machte Kunststücke mit brennenden Ketten und Fackeln, als wäre es das Einfachste. Am Schluss von seinem Akt übergab er Felix einen Flammenwerfer und Felix zündete mit einem breiten Grinsen die Feuerwerke an. Die ganze Arena erhellte in den verschiedenen Farben und von allen Seiten hörte man «Oh’s» und «Ah’s». Es war ein wunderschönes Erlebnis, was wir alle aus vollen Zügen genossen haben. Aber was war das fünfte Element? Man kann es sich denken: Zusammenhalt! Wir als eine Gruppe!

Der dritte Tag

Nun kam bereits die Heimreise. Nach dem Frühstück mussten wir alle unsere Zimmer putzen und unser Gepäck zum Car bringen. Danach mussten wir noch das ganze Lager Gelände aufräumen. Als wir fertig waren konnten wir uns noch ein Lunchpaket für den Rückweg abholen und somit ging es schon auf Heimreise. In Zürich angekommen, verabschiedeten wir uns und unsere Wege trennten sich wieder.. An dieser Stelle ein grosses Danke an das Young Talents-Team und nochmals ein riesiges Willkommen an die neuen Lernenden.