Selbstfahrende Autos, intelligente Roboter und eine Gesundheitskapsel

Science-Fiction-Filme zeigen, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Einige Ideen wird man wohl nie verwirklichen können. Andere wiederum könnten mit dem 5G-Netz schon bald Realität werden.

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«Danke, Kumpel!»: Fahren wie Michael Knight

Was K.I.T.T. aus «Knight Rider» schon in den 1980er Jahren konnte, wird tatsächlich bald real sein: Selbstfahrende Autos dürften in wenigen Jahren Serienreife erlangen. Das Fahren ganz ohne Mensch wird dank dem 5G-Netz mit seinen hohen Verbindungsgeschwindigkeiten und ultrakurzen Reaktionszeiten möglich sein. Denn in diesem Supernetz können die Fahrzeuge in Echtzeit miteinander kommunizieren.

Staus gehören vermehrt der Vergangenheit an, weil jedes Fahrzeug erkennt, wo zu viele andere Autos unterwegs sind. Auch der Mindestabstand kann massiv verringert werden. Trotzdem soll es keine zusätzlichen Auffahrunfälle mehr geben, weil die Autos laufend kommunizieren und wie eine Einheit agieren. Der Strassenverkehr wird mit 5G sicherer, effizienter und energiesparender. So wie es uns K.I.T.T. schon vor über 30 Jahren vorgemacht hat.

Leben wie bei Steven Spielberg

Der Regisseur schickt in «Ready Player One» Jugendliche in eine komplett virtuelle Welt. Die sogenannte «Oasis» in ihren Virtual-Reality-Brillen ist der einzige schöne Ort in der düsteren Realität im Jahr 2045.

Schöne Wohnwelten können wir uns bereits heute herbeizaubern. Augmented-Reality-Apps zeigen auf, wie ein Möbelstück oder eine Wandfarbe in unserer Wohnung aussehen könnte.

Mit dem 5G-Netz werden solche Visualisierungen immer und überall möglich sein, nicht nur zuhause  bzw. stationär über Glasfaser. Auf der Wiese durchs Eigenheim gehen, das erst in zwei Jahren entsteht? Sich in ein Auto setzen, dessen Details man erst gerade am Computer ausgewählt hat? Kein Problem mehr mit dem Netz der Zukunft.

Medizin: Schnellheilung in der Kapsel

Im Film «Elysium» mit Matt Damon werden Menschen in einer Kapsel innert Sekunden von allen Krankheiten geheilt. Wunder dürfen wir auch mit 5G nicht erwarten, aber das Herumsitzen in Wartezimmern dürfte in naher Zukunft ein Ende haben. Das 5G-Netz wird die Telemedizin einen grossen Schritt weiterbringen.

Der Patient wird seinem Arzt künftig sämtliche Vitaldaten laufend und von überall her übermitteln können. Möglich wird das, weil das 5G-Netz zehnmal schneller ist als das Mobilfunknetz, wie wir es heute kennen. Diagnosen können aus der Ferne gestellt werden und Chirurgen müssen für ihre Eingriffe seltener reisen. 

Virtueller Shopping-Assistent beim Wocheneinkauf

Tom Cruise betritt einen Kleiderladen und wird von einem 3D-Hologramm mit Namen begrüsst. Natürlich weiss die virtuelle Dame auch genau, welche Artikel den Kunden heute interessieren könnten.

Das Sammeln von Daten beim Einkaufen, durch Kundenkarten beispielsweise, ist ein altes Thema. Doch im Netz der Zukunft können solche Informationen unseren Einkauf enorm beschleunigen. Mit 5G gibt es kaum mehr Verzögerungen, weshalb uns intelligente Apps in Echtzeit begleiten können.

Solche Augmented-Reality-Apps führen uns beim Gang durch die Regale zum Beispiel über eine Aufmented-Reality-Brille live vor Augen, welche Produkte sich für unsere Vorlieben oder bei Food-Allergien eignen. Legen wir einen Fisch in den Einkaufswagen, wird uns gleich der passende Wein dazu angezeigt. Am Ende des Einkaufs erfasst ein smarter Scanner den ganzen Einkauf aufs Mal. Und wer gar nicht mehr zum Supermarkt gehen will, der lässt seinen cleveren Kühlschrank direkt bestellen, was fehlt. 

Roboter, unser Freund und Helfer

Dass sich eine Armee aus Robotern plötzlich gegen die Menschen wendet, ist ein beliebtes Szenario in Science-Fiction-Filmen, wie zum Beispiel in «I, Robot» mit Will Smith. In der Realität wird uns die Roboter-Revolution vor allem nützen: Mit 5G können Roboter in der Industrie viel effizienter und flexibler eingesetzt werden.

Roboter werden sich untereinander austauschen und in Echtzeit Dinge lernen, für die wir Menschen mehrere Jahre brauchen. Besonders nützlich ist der Einsatz von Robotern dort, wo es für uns gefährlich wird. Bei Rettungsarbeiten in einsturzgefährdeten Gebäuden beispielsweise oder bei Reparaturarbeiten in grossen Höhen. Im 5G-Netz können Roboter aus sicherer Distanz in Echtzeit gelenkt werden.