High-Tech Duo: Die Samsung Galaxy Gear VR & das Samsung Galaxy S7

Alle reden von Virtual Reality – von der 360-Grad-Illusion, die man mit einer VR-Brille erleben kann. Doch ist VR nur ein Hype? Das wollte ich mir genauer anschauen und bin auf die Samsung Galaxy Gear VR gestossen – eine von wenigen VR-Brillen, die bereits verfügbar ist und die ohne störende Kabel auskommt.

20160217_Geraete_SamsungGalaxyVR_Lead

Die beeindruckend real erscheinende Virtual-Reality-Welt ist nur schwer in Worte zu fassen. Kein anderes Gerät – auch nicht das beste Heimkino – kann wie die VR-Brille so real vortäuschen, man fahre Achterbahn, befinde sich mitten in einem Action-Game oder schwimme mit Walen im Meer, während man gemütlich zuhause auf dem Sofa sitzt. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich die VR-Brille unbedingt selbst aufsetzen, um zu erfahren, wie sich die 360-Grad-Rundumsicht anfühlt.

Wer noch keine solche Brille hat, bekommt einen ersten Einblick in die VR-Welt mit folgenden Youtube-Clips – wenn auch unspektakulär zweidimensional. Der Surfer-Clip bietet zudem die Möglichkeit, sich mit der Maus in der 360-Grad-Ansicht zu bewegen. 

1. Mit den Samsung Galaxy Modellen keine störende Kabel in die VR-Welt

Während man bei anderen VR-Brillen ein externes Zusatzgerät benötigt, reicht es bei der Galaxy Gear VR, einfach das Galaxy S6 oder das Galaxy S6 Edge einzulegen, und schon ist man bereit für den virtuellen Trip. Für die PlayStation VR beispielsweise benötigt man eine PS4, und bei der ab April erhältlichen VR-Brille HTC Vive kommt man nicht ohne einen sehr leistungsfähigen PC aus. 

2. Mobile Anwendung

Bei der Galaxy-Variante werden das Smartphone und die Brille zum vollumfänglichen VR-Equipment, das man auch unterwegs verwenden kann. Ein Kopfhörer, den man mit dem Handy verbindet, liefert den nötigen Sound dazu. Einige VR-Games benötigen jedoch ein zusätzliches Gamepad. Damit ausgerüstet können sogar die Kinder auf einer langen Autofahrt die Zeit vertreiben – vorausgesetzt ihnen wird nicht schlecht dabei.

3. Kinderleichte Bedienung

Die VR-Brille ist so einfach wie genial: Der 3-D-Effekt entsteht dadurch, dass das flache Bild des hochaufgelösten Smartphone-Displays geteilt wird. Die zwei entstehenden Bilder für jedes Auge überlagern sich und bilden zusammen eine dreidimensionale Ansicht. Das Schöne daran: Die Bedienung der Galaxy Gear VR ist denkbar einfach: Nach dem Auspacken schaut man sich kurz das Erklärungsvideo an, lädt ein paar Apps aus dem Play Store beziehungsweise aus dem Oculus Store herunter und schon geht's los. 

2016 wird das jahr der vr-brillen.

VR als Trend-Thema

2016 wird das Jahr der VR-Brillen. An der Consomer Electronics Show (CES) in Las Vegas und am Mobile World Congress (MWC) in Barcelona gehören die VR-Brillen neben den Smartphones zu den am meisten beachteten Geräten. Insbesondere, weil es immer mehr VR-Inhalte wie Apps, Games und Videos gibt, können noch eindrücklichere Reisen in die virtuellen Welten unternommen werden – und diese Reise geht demnächst auch weiter mit #TheNextGalaxy.