«Red Sparrow»: Knallharte Liebesgrüsse aus Moskau

Folter, Verführung und jede Menge Herausforderungen: «Red Sparrow» hält die Macher genauso in Atem wie die Zuschauer.

«Red Sparrow» ist im Februar auf Teleclub Cinema zu sehen.
«Red Sparrow» ist im Februar auf Teleclub Cinema zu sehen.

Eigentlich wollte Dominika (Jennifer Lawrence) Primaballerina werden. Als sie ihre Karriere wegen einer Verletzung aufgeben muss, wird sie vom russischen Geheimdienst rekrutiert. Das Training der angehenden Red-Sparrow-Spione ist knallhart: Sie müssen Folter ertragen und Feinde verführen.

Dieser Thriller hebe sich von leicht konsumierbarer Agentenkost à la «Mission Impossible» ab, schreiben Filmkritiker. «Red Sparrow» sei brutaler, expliziter und realistischer. Kein Wunder: Jason Matthews, Autor der Romanvorlage, war während mehr als 30 Jahren selbst ein CIA-Spion. Cineman.ch meint:

«Brutale Foltermethoden und blutige Grausamkeiten sind mehrfach zu sehen und rauben dem geheimdienstlichen Treiben jegliche glamouröse Anmutung.»

Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence und Regisseur Francis Lawrence sind ein eingespieltes Team: Die beiden haben bereits die «Tribute von Panem»-Reihe zusammen gedreht. Der erfolgreiche Filmemacher konnte sich niemand andern als Jennifer in der Hauptrolle vorstellen. Eine goldrichtige Entscheidung, schreibt filmstarts.de:

«Wie sich Jennifer Lawrence die Rolle der skrupellosen Verführerin und Agentin Dominika im Spionagethriller «Red Sparrow» zu eigen macht, ist ganz grosses Kino.»

Bereits während der Dreharbeiten machte der Film Schlagzeilen, weil gemunkelt wurde, dass Lawrence darin mehrfach nackt zu sehen sei. Aber diese Nacktheit war längst nicht die einzige Herausforderung für die 27-Jährige. Sie spricht während des ganzen Films mit russischem Akzent. «Dieser Gedanke war einschüchternd und furchterregend zugleich», erinnert sich die Schauspielerin.

Gleichzeitig musste sie für die Tanzszenen als Primaballerina intensiv trainieren. «Nach vier Monaten Training konnte ich zumindest meine Arme einigermassen bewegen», lacht Lawrence. Alle diese Herausforderungen scheint sie am Ende prächtig gemeistert zu haben. Das Fazit von filmstarts.de lautet:

«Dieser Film ist ein kühl-unberechenbarer Trip in die Schattenwelt der internationalen Spionage, die hier ungeschönt mit jeder Menge Nacktheit und noch mehr brachialer Gewalt präsentiert wird.»

Den Thriller «Red Sparrow» gibt’s im Februar auf Teleclub Cinema.