Samsung Galaxy S6 und S6 Edge: Weniger ist mehr

Kein auswechselbarer Akku. Weniger und vereinfachte Funktionen. Kein erweiterbarer Speicher. Galaxy S6 und S6 Edge haben im Vergleich zum Vorgänger bedeutend abgespeckt. Samsung zeigt, dass weniger mehr sein kann.

Handy Samsung Galaxy S6
Samsung Galaxy S6 und S6 Edge
Copyright: Samsung

Bei der Entwicklung des Galaxy S6 orientierte sich Samsung am Nutzerfeedback zu den letzten Modellen. Der Fokus lag deshalb auf Design, Kamera und Wireless Charging. Die neueste Generation der Samsung Smartphones richtet sich an eine Zielgruppe, für die bis jetzt nur das iPhone infrage kam.

Wir hören auf unsere Kunden und haben aus unseren Fehlern gelernt.

Jong-Kyun Shin, Leiter der Samsung Mobilfunksparte
bei der Vorstellung des Galaxy S6 im März 2015

Beim Design geht das S6 den Weg weiter, den das Galaxy Alpha 2014 eingeschlagen hat. Metall und ein hochwertiges Glas statt Plastik prägen das Erscheinungsbild der Handys.

Ein mutiger Schritt in eine drahtlose Zukunft?

Der Verzicht auf einzelne Funktionen lässt sich mit einem Blick auf neue Technologien begründen:

  • Cloud Services wie Google Drive und Dropbox, sowie physische, drahtlose Laufwerke anstelle einer Micro-SD-Karte. Diese bieten den zusätzlichen Vorteil, dass Inhalte geräteübergreifend genutzt werden können.
  • Mobile und sogar kabellose Akkus ersetzen den auswechselbaren Akku. Das Smartphone muss dabei nicht extra ausgeschaltet werden, um den Akku zu wechseln.
  • Chromecast oder Android TV verbinden das Smartphone über Wifi mit einem Bildschirm und machen die HDMI-Schnittstelle überflüssig.

In die gleiche Richtung geht auch das neue mobile Bezahlsystem Samsung Pay. Damit wird man bald an der Kasse mittels Smartphone bezahlen können – drahtlos selbstverständlich. 

Das Galaxy S6 könnte deshalb für Smartphones werden, was das MacBook für Notebooks war und ist. Als 2008 das MacBook Air ohne CD/DVD-Laufwerk erschien, war der Aufschrei gross. Aus heutiger Sicht macht dieser Schritt durchaus Sinn. Man versuche sich an das letzte Mal zu erinnern, als man eine CD in ein Notebook geschoben hat. Musik, Filme und Software laden wir heute übers Internet.

Das können Samsung Galaxy S6 und S6 Edge

Gegenüber dem S5 fehlen bei S6 und S6 Edge, neben oben Genanntem, einige Komponenten: kein USB 3.0, kein HDMI-fähiger Micro-USB-Anschluss; wasserfest ist es auch nicht mehr. Dafür verfügen die aktuellen Galaxy-Smartphones über den hauseigenen Exynos 7420 Prozessor mit acht Kernen. Dieser taktet mit 4 × 2,1 GHz und 4 × 1,5 GHz. Unter dem Strich bedeutet das eine bis zu 20 Prozent höhere Arbeitsgeschwindigkeit bei 35 Prozent weniger Stromverbrauch. Der Akku lässt sich per Wireless Charging oder ganz konventionell via Kabel aufladen. Nach 10 Minuten laden, lassen sich die Flagship-Geräte 4 Stunden lang nutzen.

Das Galaxy S6 edge

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