Die Evolution der Handy-Kamera

Wie sich die Zeiten ändern! Anlässlich des kommenden Flagship-Phones von Samsung schauen wir auf die technologischen Meilensteine der Handy-Kameras zurück.

Handy-Kamera
Heutzutage immer dabei: Hochentwickelte Kameras im Smartphone, um schöne Momente festzuhalten.

Kaum eine Technologie hat sich so rasend schnell weiterentwickelt wie die der Handy-Kameras. Heute ist die Qualität der Kamera das wichtigste Verkaufsargument eines neuen Smartphones, während herkömmliche Digitalkameras längst im Regal verstauben.

Ein Handy, das 20 Fotos speichert

Die Weltpremiere fand 1999 in Japan statt: Damals stattete Toshiba sein quietschbuntes Camesse-Handy mit einer 0,1 Megapixel-Kamera aus. Eine Spielerei, die Kult wurde. Es dauerte weitere drei Jahre, bis Nokia den Trend nach Europa brachte und Geräte mit eingebauter Kamera verkaufte. Aber was nützen Fotos, wenn man sie nur auf dem kleinen Handy-Bildschirm anschauen kann?

Der nächste Coup gelang Samsung mit seinem Klapphandy SCH-V200: Dank dem mitgelieferten Kabel konnte man die Fotos endlich auf den Computer laden. Das Handy speicherte übrigens maximal 20 Fotos.

In den folgenden Jahren überboten sich die grossen Player im Markt mit nützlichen und weniger nützlichen Gadgets rund um die Handy-Kamera: Blitz, Selbstauslöser und digitaler Zoom fanden ihren Weg aufs Handy, aber auch schwenkbare Displays, aufsteckbare Blitzlichter und winzige Tasten zum Bedienen der Kamera.

2009 präsentierte Samsung dann die erste Handy-Kamera mit einer zweistelligen Megapixel-Zahl: Stolze 12 Megapixel hatte das Pixon 12 vorzuweisen. 

Beeindruckende Technik auf kleinstem Raum – dank des globalen Wettstreits um die beste Kamera.

Die Kamera als wichtigstes Verkaufsargument

Mit dem ersten iPhone begann 2007 ein neues Kapitel in der Geschichte der Smartphone-Kameras. Akkuleistung oder Benutzerfreundlichkeit wurden immer mehr zweitranging, stattdessen war plötzlich die Kamera das wichtigste Verkaufsargument. Für Selfie-Fans wurden hochpräzise Frontkameras entwickelt und für anspruchsvolle Fotografen Smartphones mit Dualkameras und zwei Fotosensoren.

Apples TrueDepth System im iPhone X ermöglicht dank seiner Sensoren und Linsen nicht nur hochwertige Porträtaufnahmen, sondern auch das Entsperren per Gesichtserkennung und den Einsatz von bewegten Gesichtsfiltern, den Animojis.

Schlechte Handy-Kameras gibt es nicht mehr

Googelt man heute nach der besten Smartphone-Kamera, gibt es so viele Gewinner wie Suchresultate. Je nach Fokus des Tests hat mal HTC die Nase vorne, mal Huawei, aber auch Google, Apple oder Samsung.

Fazit: Schlechte Handy-Kameras gibt es längst nicht mehr, stattdessen werden die besten immer noch besser. Gemäss ihrer eigenen Website will Samsung mit der Kamera eines neuen Flagship-Phones schon bald alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Präsentiert wird es am 25. Februar. Sunrise Kunden haben die Chance, eine Reise nach Südkorea zu gewinnen und das Handy gleich vor Ort abzuholen.