Film ab: Der beste Vorsatz

Für Ihren Ernährungsplan sind wir nicht verantwortlich und auf den Vita-Parcours können wir Sie auch nicht schleifen. Aber eine gute Alternative zum TV-Programm, das können wir Ihnen liefern. Direkt aus Hollywood und jede Woche neu. Nur schauen müssen Sie die Blockbuster noch selbst. Diese Woche unter anderem mit einer Kultfamilie auf Tour, einer singenden Oscar-Preisträgerin und einem Hollywood-Star, der dorthin geht, wo es richtig wehtut.

Vacation -  Wir sind Die Griswolds
Vacation - Wir Sind Die Griswolds

Unterwegs: «Vacation – Wir sind die Griswolds»

Die Familie Griswold: Kult und Albtraum der 80er-Jahre. Die Geschichten rund um den trotteligen Clark Griswold (Chevy Chase), seine Frau Ellen und die Kinder Audrey und Rusty füllten damals vier Spielfilme. Bis heute laufen die anspruchslosen, aber unterhaltsamen Schenkelklopfer für die ganze Familie regelmässig erfolgreich im deutschen Fernsehprogramm. Fast 20 Jahre nach dem letzten Film geht die Griswold-Saga jetzt in eine neue Runde. Sohn Rusty ist inzwischen selbst zum treudoofen Familienoberhaupt mutiert und auch Ur-Griswold Chevy Chase darf in ein paar Szenen auftauchen.

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Trailer: Vacation

Auf der Bühne: «Ricki and the Flash»

Sie kann es nicht lassen: Die Königin der Dramen liebt Musicalfilme. Immer wieder spielt Meryl Streep Rollen, in denen sie singen darf. Das tut sie nämlich fürs Leben gern. In «Mamma Mia!» tanzte und sang sie sich an der Seite von Pierce Brosnan über ein griechisches Eiland. Als böse Hexe geisterte sie durchs Fantasy-Musical «Into the Woods». Und in ihrem neusten Streifen ist die dreifache Oscar-Preisträgerin als alternde Rocklady zu sehen und zu hören. Um die Rolle glaubhaft zu verkörpern, hat sie nicht nur Gesangsunterricht genommen, sondern auch das Gitarrespielen gelernt.

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Trailer: Ricki and the Flash

Im Ring: «Southpaw»

Es gibt Rollen, für die man richtig leiden muss. Wer einen Boxer spielt, kann sich ein Sixpack auf den Bauch sprayen lassen, aber Technik und Ausdauer muss er sich hart erkämpfen. Im Fall von Jake Gyllenhaal war die Transformation besonders krass: Vom abgemagerten Reporter in «Nightcrawler» trainierte er sich innert weniger Monate die Figur des Box-Weltmeisters Billy Hope an. Er schwitzte zweimal täglich mit einem aussergewöhnlichen Trainingspartner: Regisseur Antoine Fuqua absolvierte dasselbe Programm, um seinen Hauptdarsteller zu motivieren.

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Trailer: Southpaw

In der Verzweiflung: «Heist»

Der Titel dieses Films steht für ein eigenes Genre: Die sogenannten Heist-Movies. So nennt man Filme, die von Raubüberfällen handeln. Meist spektakulär inszenierte und spannende Thriller. Erzählt werden sie aus der Sicht des Räubers, der oft ein Sympathieträger ist oder aus Verzweiflung handelt. Typische Heist-Movies sind «Ocean’s Eleven», «Heat» oder «Die Unfassbaren». «Heist» hält, was sein Name verspricht: Ein Vater raubt ein Casino aus, um die Operation für seine todkranke Tochter zu bezahlen.

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Trailer: Heist

Am Abgrund: «Knight of Cups»

Regisseur Terrence Malick (71) sieht sich nicht als Geschichtenerzähler. Seine Filme wollen Stimmungen heraufbeschwören. Mit wunderschönen, aber ungewohnten Bildern führt er sein Publikum durch Blockbuster wie «Tree of Life» oder «Der schmale Grat», und das selten chronologisch. Bilder, Musik und Erzählerstimmen verschwimmen zu einer bunten Bilderreise. Die Hollywood-Elite findet das toll: Bei Malick stehen die Stars Schlange. Christian Bale sagte sogar für die Hauptrolle zu, ohne zu wissen, worum es in «Knight of Cups» überhaupt geht.

 

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Trailer: Knight of Cups