Diese Blogger haben das iPhone X schon getestet

«Das verflucht noch mal beste Produkt, das Apple je erfunden hat!», jubelt Rene Ritchie vom Tech-Blog iMore nach 24 Stunden mit dem iPhone X. Und Steven Levy von Wired schwärmt: «Dieser Bildschirm, dieser Bildschirm!»

iPhone X
Endlich ist es da: Das iPhone X mit 5,8-Zoll-Bildschirm.

Am 31. Oktober frühmorgens war es endlich so weit: Die ersten Praxistests des iPhone X sind online gegangen. Die meisten Blogger und Journalisten hatten ihr Testgerät erst 24 Stunden zuvor bekommen. Bei vielen war es Liebe auf den ersten Blick.

Aber das brandneue Smartphone sorgte nicht nur für Schmetterlinge im Bauch, sondern teilweise auch für Verwirrung. Wegen des fehlenden Home-Buttons zum Beispiel. Lance Ulanoff von Mashable beschreibt seine Erlebnisse so:

«Während der ersten 24 Stunden habe ich immer wieder auf den Punkt gedrückt, wo früher der Home-Button war. Es fühlte sich an wie ein Phantomschmerz. Ich glaube, das wird jedem Besitzer eines iPhone X in den ersten Tagen so gehen.»

Aber der 5,8-Zoll-Bildschirm mit dem extrem dünnen Rand lässt die ersten User den fehlenden Button schnell vergessen. Steven Levy von Wired schwärmt in den höchsten Tönen vom neuen Display und vermisst rein gar nichts:

«Apple will, dass wir von unten nach oben wischen, um auf den Home-Bildschirm zu gelangen. Und das ist total einfach. Ein Update, das keine neuen Gewohnheiten verlangt, ist kein entscheidendes Update.»

Als sagenhaft bezeichnet Nilay Patel von The Verge das Display. Allerdings stört er sich am «Notch», dieser schwarzen Kerbe, die Selfie-Cam und Sensoren beherbergt und ins Display hineinragt. Direkt nach der Keynote hat das Ding unter dem Hashtag «notchgate» bereits für heisse Twitter-Diskussionen gesorgt. Patel schreibt:

«Entwickler werden eine Lösung finden müssen, um ihre Apps und Videos um diese Kerbe herum zu designen. Viele Apps sind noch weit davon entfernt. Alle, die kein Update fürs iPhone X haben, erscheinen mit grossen schwarzen Rändern oben und unten.»

 

Ich kann nicht aufhören, es zu benutzen.

Rene Ritchie, iMore.com

Wohl am intensivsten unter die Lupe genommen wurde die neue Face ID. Haben es die Profi-Tester geschafft, ihr iPhone X nur mit ihrem Gesicht zu entsperren? Praktisch alle sind mit der Zuverlässigkeit der Methode zufrieden, einige geben bereits praktische Tipps. So wie Nilay Patel:

«Die Face ID funktioniert am besten, wenn man das iPhone X 25 bis 50 Zentimeter vom Gesicht entfernt hält. Das ist näher, als ich es bisher gehalten habe, wenn ich es aus der Tasche genommen und mit dem Finger entsperrt habe.»

Vielleicht sollte man einfach nicht zu viel über das neue Sicherheitstool nachdenken. «Einfach aufs iPhone schauen und hochwischen» empfehlen viele. Das gehe total schnell. Scott Stein von CNET hat probiert, die Face ID zu überlisten:

«Nach dem Einrichten der Face ID habe ich meine Haare geschnitten, den Bart rasiert, eine Sonnenbrille oder Perücken getragen. Aber sie funktioniert einwandfrei und liess sich nicht täuschen.»

Das iPhone X hat Suchtfaktor. Nicht nur wegen der Animojis, welche die Tester dutzendfach herumgeschickt haben. Mit der True-Depth-Kamera können Gesichtsausdrücke auf Affen, Aliens oder Füchse übertragen werden. Die Blogger warnen: «Macht euch darauf gefasst, dass ihr bald mit Animojis bombardiert werdet.» Rene Ritchie von iMore fasst seine ersten Tage mit dem neusten Smartphone so zusammen:

«Ich kann nicht aufhören, es zu benutzen. Das neue Display ist mehr als grossartig. Die Face ID ist so schnell, dass ich meinen Code bereits vergessen habe. Ich lächle die ganze Zeit, weil das iPhone X wahrscheinlich 'the best damn product' ist, das Apple je erfunden hat.»