Als Frauen plötzlich wählen wollten

«Die göttliche Ordnung» erzählt vom späten Erwachen der Schweiz in Sachen Gleichberechtigung. Sunrise TV Kunden mit Teleclub sehen den Film ab 1. Februar auf Teleclub Cinema.

Die Göttliche Ordnung: Marie Leuenberger und Maximilian Simonischek
Wurden als beste Darstellerin und bester Darsteller mit dem Schweizer Filmpreis 2017 ausgezeichnet: Marie Leuenberger und Maximilian Simonischek.

Schweiz, 1970: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in einem beschaulichen kleinen Dorf lebt. Hier auf dem Land spürt man wenig bis gar nichts von den grossen gesellschaftlichen Umwälzungen, die die 68er Bewegung mit sich gebracht hat.

Auch Noras Leben ist unberührt davon; sie ist eine stille und scheue Person, die von allen gemocht wird. Bis zu dem Tag, als sie anfängt, sich öffentlich und kämpferisch für das Frauenstimmrecht einzusetzen, über das die Männer am 7. Februar 1971 abstimmen sollen.

Die Schweizer Komödie von Petra Volpe wurde hauptsächlich in Trogen AR gedreht, kam letztes Jahr in die Kinos und gewann gleich den Prix de Soleure an den Solothurner Filmtagen. 

Es gelinge «das Kunststück, eine feine, schon im Filmtitel angelegte Ironie mitschwingen zu lassen, ohne ins Unverbindliche abzudriften», schreibt die NZZ in ihrer Kritik. «Stimmig, engagiert, aber alles andere denn bierernst» lautet das Urteil der Schweizer Website Cineman

«Die Göttliche Ordnung» läuft ab 1. Februar auf Teleclub Cinema.