Film Ab: Tierische Filme mit Gefällt-mir-Garantie

Was gibt es wohl Aufregenderes als einen Filmdreh mit Tieren? Doch trotz allem Spass sind Vierbeiner am Set oft noch anstrengender als verwöhnte Filmdiven. Für «Marley and Me» waren insgesamt 22 Hunde verschiedenen Alters nötig, um den Titelhelden zu spielen. Die Macher von «Jurassic World» hingegen hatten die Zügel selbst in der Hand: Mit viel Fantasie entstanden hier während mehrerer Monate verblüffend echt wirkende, computeranimierte Tiere.

Entertainment Jurassic World
Jurassic World

Auf den Hund gekommen: Marley and Me

Jennifer Aniston, Owen Wilson und ein frecher Labrador namens Marley sind die Stars dieser romantischen Komödie. Die Geschichte des Hundes, der beim Ehepaar John und Jenny aufwächst, basiert auf einer wahren Geschichte: Autor John Grogan schrieb in seinen Zeitungskolumnen jahrelang übers Leben mit seiner Familie und Hund Marley. Seine Stammleserschaft war gross, und schliesslich kam es zur Verfilmung. Bei den Dreharbeiten war neben mehreren trainierten Fernsehhunden auch der echte Marley im Einsatz.

Prominente Dinosaurier: Jurassic World

Was haben wir gestaunt, als uns Regisseur Steven Spielberg in «Jurassic Park» erstmals seine auferstandenen Dinosaurier zeigte. Mehr als 20 Jahre später sehen die Giganten aus dem Computer noch realer aus als damals. Die Drehorte existieren auch im echten Leben: Um möglichst authentisch zu wirken, wurde der Streifen in einem stillgelegten Vergnügungspark in New Orleans und in den Wäldern auf Hawaii gedreht – die perfekten Kulissen für die Abenteuer der berühmtesten Dinos der Welt.

Tierische Familie: We bought a Zoo

Für einmal ist Matt Damon als Familienvater in einer Komödie zu sehen. Dem Star nimmt man jede Rolle ab: Polizist oder Gangster, Genie oder Nichtsnutz. Dank seiner Hartnäckigkeit gehört er heute zu Hollywoods Top-Liga. In den 90er-Jahren versuchten Matt Damon und sein Freund Ben Affleck ihr Drehbuch mit dem Titel «Good Will Hunting» zu verkaufen – allerdings nur unter der Bedingung, die Hauptrollen zu bekommen. Viele Studios lehnten ab, bis Miramax den Deal schliesslich einging. Prompt gewannen Damon und Affleck den Oscar für das «Beste Drehbuch». Den Oscar gibt es hier zwar nicht, aber dafür witzige tierische Unterhaltung.

Im Rudel gegen Aliens: The Watch

Dieses Rudel ist unschlagbar: Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill und Shootingstar Richard Ayoade. Mehr Comedytalent vereint in einem Film geht nicht. Stiller und Vaughn zählen zum sogenannten «Frat Pack». So bezeichnet man – in Anlehnung an das «Rat Pack», bestehend aus Frank Sinatra und Co. – eine Gruppe von Schauspielern, die Hollywood seit den 90er-Jahren dominieren und immer wieder in gemeinsamen Filmen zu sehen sind. Auch Owen Wilson («Marley and Me») und Will Ferrell («Get hard») gehören dazu, sind jedoch in «The Watch» nicht mit von der Partie. Mit der Alieninvasion müssen die anderen selbst fertig werden.

Wenn Katzen sprechen: The Voices

Wenn Hunde und Katzen mit einem sprechen, dann kann etwas nicht stimmen. Das merkt auch der schizophrene Jerry (Ryan Reynolds) in dieser schwarzen Komödie. Der Film ist eine Mischung aus «Shining» und «Schweinchen Babe»: Wenn der vermeintlich süsse Kater zu sprechen beginnt, dann tut Herrchen Böses und das Drama nimmt seinen Lauf. Altkluge Vierbeiner mit menschlichen Stimmen kennen wir seit «Cats and Dogs», «101 Dalmatiner» oder «Dr. Dolittle». Aber so bitterböse wie Kater Mr. Whiskers war noch kein sprechender Vierbeiner.