Der Ambassador der Lernenden

Sunrise bildet nicht nur viele Lernende aus, sondern arbeitet auch aktiv an neuen Berufsbildern mit. So etwa bei der neuen Ausbildung Kundendialog, die von Felix Häberli massgeblich mitgestaltet wurde.

Leiter Berufsbildung bei Sunrise
Felix Häberli ist Leiter Berufsbildung bei Sunrise. (Bild: Geri Krischker)

Er setzt sich seit der ersten Stunde für die Grundbildung Fachleute Kundendialog ein, engagiert sich als Chefexperte in der Deutschschweiz, wirkt bei der Prüfungsvorbereitung mit den Lernenden mit, vermarktet die Grundlehre an diversen Veranstaltungen und Berufsmessen mit viel Herzblut und Energie: Felix Häberli. Für den Leiter der Berufsbildung bei Sunrise ist Ausbildung für den Kundendialog  nicht weniger als das: Ehrensache. Zudem brauche es Ausbildungsplätze: «Jeder, der an den Beruf glaubt, müsste eigentlich auch in die Zukunft investieren und ausbilden. Nur so etabliert sich der Beruf», ist Felix Häberli überzeugt.

Sunrise geht mit gutem Beispiel voran. Als Lehrbetrieb der ersten Stunde bildet das Unternehmen insgesamt rund 110 Lernende aus. Davon wird die Anzahl Lehrplätze allein im Contactcenter von aktuell 13 auf 42 in den nächsten drei Jahren erhöht. Und das nicht nur aus gutem Willen: «Die Lernenden sind wirklich gut!» Felix Häberli leitet bereits seit 17 Jahren die Berufsbildung bei Sunrise. Immer, wenn er Möglichkeiten für junge Menschen sieht, eine Ausbildung zu machen, ist sein Interesse geweckt. So war es auch beim Start der Grundbildung vor sechs Jahren: «Ich habe die Grundbildung Fachleute Kundendialog von Anfang an als spannende Alternative zu den klassischen Ausbildungen wie KV oder Detailhandel wahrgenommen.»

Besonders für Jugendliche der zweiten oder dritten Generation an Einwanderern, die sprachlich sehr begabt, herzlich und empathisch sind, die aber manchmal den hohen mathematischen Anforderungen der kaufmännischen Berufsfachschule nicht gerecht werden können, füge sich das Berufsbild der Fachleute Kundendialog perfekt ein.

Und so hat es sich Felix Häberli zum Ziel gesetzt, die Grundbildung zum Laufen zu bringen und den Contactcenter-Beruf imagemässig aufzuwerten, denn «Callcenter-Mitarbeiter machen einen tollen Job unter grossem Druck. Dennoch ist die öffentliche Meinung gegenüber dem Berufszweig nach wie vor geringschätzig. Dabei könnten wir ohne Contactcenter längst nicht mehr unsere Geschäfte machen! Denken Sie nur daran, was passiert, wenn Sie Ihr Portemonnaie verlieren! Sie rufen in fünf Contactcentern an, wo Ihnen die Mitarbeiter in Windeseile aus der Klemme helfen.» (Text: Claudia Gabler. Dieser Bericht erschien im Contact Management Magazine 01/2017)